SPD Neumarkt
Das SPD-Bürgerbüro
in der Ringstraße 5a in Neumarkt ist geöffnet :
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Schnelles Netz unverzichtbar

Die Kreisräte besuchten das Grab von Hermann Holzammer.
NEUMARKT. "Wir sollten uns nicht mehr wundern, dass man in Österreich immer öfter über uns schmunzelt", meinte SPD-Kreistags-Fraktionsvorsitzender Helmut Himmler zur Thematik der "teilweise mangelhaften Telekommunikationsversorgung" der Unternehmen und privaten Haushalte in ländlichen Regionen und damit auch im Landkreis Neumarkt.
Wie Strom, Wasser und Telefonanschluss betrachten nach Einschätzung Himmlers Eigentümer und Mieter sowie insbesondere Gewerbetreibende einen Breitband-Internetzugang als grundlegende und selbstverständliche Versorgung ihrer Gebäude und Liegenschaften.
Die Wettbewerbsfähigkeit ländlicher Räume untereinander und mit den Ballungsgebieten hänge entscheidend vom schnellen und flächendeckenden Ausbau der Breitbandtechnologien ab, wie dies in Österreich erkannt und inzwischen umgesetzt worden sei.
Bei seinen Besuchen in "seiner" Partnergemeinde Berg habe er als Berger Bürgermeister immer wieder erfahren, wie das Land Öberösterreich für die ländlichen Gebiete die Breitbandversorgung sichergestellt habe - ohne jede finanzielle Beteiligung der Gemeinden. Im Gegensatz zur Situation in Deutschland und Bayern rede man dort nicht nur vom Ziel gleichwertiger Lebens- und Arbeitssituationen in Stadt und Land, sondern man stelle sie auch her, erklärte Himmler.
Es sei nach Aussagen des Fraktionsvorsitzenden der SPD im Kreistag "geradezu absurd", dass Gemeinden in Bayern das Geschäft der privatwirtschaftlich betriebenen und börsennotierten Kommunikationsanbieter besorgen müssten und die Breitbandversorgung der Dörfer mitfinanzieren sollen. Es sei ordnungspolitisch die klassische Verpflichtung des Freistaates Bayern, Benachteiligungen des ländlichen Raumes durch staatliches Handeln auszugleichen, sofern privatwirtschaftliche Unternehmen wegen keiner Gewinnaussichten die Breitbandversorgung abgelegener Gebiete nicht sicherstellen oder einfach unterlassen.
Demgegenüber stehle sich die Staatsregierung de facto mit einem Förderprogramm von 19 Millionen Euro auf drei Jahre verteilt und für 71 Landkreise in Bayern aus der Verantwortung für bisher un- oder unterversorgten Gebiete. Noch dazu werde der gesamte Verwaltungsaufwand, also die Bedarfsanalyse, eine Ausschreibung und die Weiterleitung von Zuschüssen an die Breitbandversorger bei den Gemeinden hängen bleiben.
Wer heute keine schnelle Datenkommunikation anbieten könne, erscheine für Bürger und Unternehmen zunehmend unattraktiv. Daher bemühen sich die Kommunen im Landkreis Neumarkt um die Sicherstellung schneller Internetzugänge in bislang unterversorgten Gemeindegebieten.
Vor der Fraktionssitzung besuchten die Kreisräte der SPD auf dem Friedhof des Marktes Pyrbaum das Grab von Hermann Holzammer, dem langjährigen Bürgermeister von Pyrbaum und SPD-Kreisrat. "Hermann Holzammer war einer der ganz großen Sozialdemokraten der letzten Jahrzehnte in unserem Landkreis mit einer respektablen Lebensleistung", sagte Kreisvorsitzende Carolin Braun am Grab Holzammers.
12.06.08
Kandidat zu Gast
NEUMARKT. Der SPD-Kreisvorstand trifft sich am Donnerstag um 20 Uhr im Gasthaus Schwan in Parsberg.
Wichtigster Tagesordnungspunkt ist die Vorstellung des Kandidaten für das Europäische Parlament, Ismail Ertug aus Amberg. Ertug ist stellvertretender Bezirksvorsitzender der Oberpfalz-SPD und Krankenkassenbetriebswirt. Obwohl erst 32 Jahre alt, ist Ertug ein "alter Hase" mit langjähriger politischer Erfahrung, hieß es.
Weitere Tagesordnungspunkt ist die Planung einer Kreisdelegiertenkonferenz in Neumarkt.
11.06.08
Radszun bestätigt

Ismail Ertug, Andreas Gabler, Christian Scholz, Claudia Weßling, Alexander Eglmeier, Andre Radszun, Markus Lang und Carolin Braun (v.l.)
NEUMARKT. Andre Radszun wurde bei einer Sitzung des Juso-Kreisverbandes einstimmig als Kreisvorsitzender bestätigt.
Ebenso einstimmig wurde Claudia Weßling als neue stellvertretende Vorsitzende gewählt.
Stellvertretender SPD-Bezirksvorsitzender Ismail Ertug lobte bei der Versammlung das Engagement der Neumarkter Jusos. Gerade im Landkreis Neumarkt sei es jungen Sozialdemokraten in den vergangenen Kommunalwahlen gelungen, gute Ergebnisse zu erzielen. "Wir brauchen junge und politisch aktive Menschen vor Ort", forderte er.
Erfahrung sei wichtig, betonte SPD-Kreisvorsitzende Carolin Braun, jedoch ebenso die "ernst gemeinte" Förderung junger Politiker. "Politik ist sicher nicht älteren Herren vorbehalten. Sie betrifft alle Altersklassen und da ist das Selbstverständlichste, sich einzumischen", ermunterte sie die Jusos, die Arbeit fortzusetzen.
Vorsitzender Andre Radszun zog eine durchweg positive Bilanz der vergangenen beiden Jahre. So sei es gelungen, neue Mitglieder zu gewinnen, die sich mit handfester Unterstützung und vielen Ideen einbringen würden. "Politikverdrossenheit war einmal. Es ist schön, zu sehen, dass die Plattform, die wir für junge und politikinteressierte Menschen anbieten, angenommen wird, um mitzugestalten", so der Juso-Kreisvorsitzende.
Der Einsatz der Jusos ließe sich darüber hinaus an den eigenen Veranstaltungen, wie zum Beispiel dem Ausbildungsworkshop, und Aktionen messen, die in Zusammenarbeit mit dem SPD-Kreisverband oder dem Juso-Unterbezirk stattgefunden haben.
In den anschließenden Wahlen wurde Andre Radszun, Seubersdorf, als Vorsitzender bestätigt. Claudia Weßling, Neumarkt, wurde zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Alexander Eglmeier, Parsberg, Andreas Gabler, Breitenbrunn, Markus Lang und Christian Scholz, beide aus Pyrbaum, wurden als Beisitzer gewählt. Alle Ergebnisse waren einstimmig.
10.06.08
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