Christlich Soziale Union

"Hervorragende Situation"


Landrat Albert Löhner (M.) sprach beim Johanni-Dämmerschoppen der CSU

NEUMARKT. Vor vollem Haus sprach Landrat und Bezirksrat Albert Löhner auf Einladung der CSU-Ortsverbände Wolfstein, Mühlen, Höhenberg, Stadtosten und der Seniorenunion beim politischen Johanni-Dämmerschoppen zu aktuellen Themen.

Vorsitzender Siegfried Wohlmann, Wolfstein, bat um Geschlossenheit, Transparenz und vor allem Anerkennung der Arbeit in der Jungen Union, der Frauenunion, der Seniorenunion und den einzelnen Arbeitsgemeinschaften. Dann stellte er kurz die Leistung von Albert Löhner in seiner Amtszeit heraus, die 2014 "zum Bedauern Vieler" ende.

Landrat Löhner lobte Bereitschaft, Elan und Eigeninitiative der Bürger als Grundlage für die "hervorragende Gesamtsituation" dieser Region. Mit Blick zurück bezeichnete er die Gebietsreform 1972 als sehr gut gelungen. Der Fortschritt im Landkreis mache sich auch in der niedrigen Arbeitslosenquote bemerkbar. Nur der Landkreis Eichstätt sei wegen der 18.000 Arbeitnehmer, die zu Audi Ingolstadt pendelten, landesweit noch besser aufgestellt.

Er verhehlte nicht, dass es bei aller wirtschaftlich guten Lage Defizite im sozialen und menschlichen Bereich gebe. Wohlstand und Technologie seien eng miteinander verwoben, aber die gesellschaftlich-humane Perspektive sei sehr ausbaufähig.

Im Gesundheitswesen hob er den 6. Bauabschnitt am Klinikum Neumarkt hervor, der finanziell gesichert sei. Insgesamt konstatierte Löhner für das Klinikum einen herausgehobenen Qualitätsstandard, den es zu halten und zu weitern gelte.

Im Bildungsbereich besuchten etwa 70 Prozent der Schüler landkreiseigene Schulen. Das neue Gymnasium koste rund 35 Millionen Euro, Kosten und Fortschritt liegen im Plan. Zur Erwin-Lesch-Schule sagte er, ein Neubau scheine sinnvoll, auch wegen des Landtagsbeschlusses, die Inklusion – Aufnahme von Kindern mit Behinderungen auch in Regel- wie weiterführende Schulen – auszuweiten.

Dass auch Schulen ein gut nutzbares Bad brauchen, sei durch Beschlüsse nachvollziehbar Löhner monierte aber den Stillstand, die Zeit dränge. Viele Beschlüsse im Stadtrat würden nicht umgesetzt, hieß es bei der Versammlung.

Die Situation in den Gemeinden sei nach Löhners Worten sehr gut wie kaum sonst irgendwo. Sieben Gemeinden seien gar schuldenfrei, die Perspektiven der anderen seien anerkennenswert.

Beim Thema Energiewende stand er fest zu der Überzeugung, dass Windkraftanlagen unverzichtbar seien, jedoch zeitlich, örtlich und zahlenmäßig mit Augenmaß geplant und Belastungen so gering wie möglich gehalten werden müssten.
25.06.13

CSU will mithelfen

NEUMARKT. Auch die CSU-Stadtratfraktion unterstützt den Vorschlag von SPD-Stadträtin Hesslinger, eine Spendenaktion für die Flutopfer zu initiieren.

Im Rahmen einer Bürgersprechstunde der CSU wurde bei Stadträtin Burger angeregt, seitens der Stadt ein konkretes Projekt zu benennen, dem die Einnahmen zu Gute kommen, hieß es am Donnerstag in einer CSU-Pressemitteilung. Die Stadtverwaltung habe die Stadt Deggendorf als Begünstigen für die Spenden benannt, es sei aber nicht bekannt ob Privathaushalte, öffentliche oder anderen Einrichtungen unterstützt werden sollen.

Um eine noch stärkere Unterstützung für die Hochwasseropfer zu erreichen, schlägt die CSU darüber hinaus eine durch die Stadt organisierte Großveranstaltung vor, so Stadtrat Ferdinand Ernst. Die Stadträte der CSU würden sich dabei mit zeitlichem Engagement einbringen.
20.06.13

Biogasanlage besichtigt


Die CSU-Mitglieder besichtigten die Biogasanlage

NEUMARKT. Die CSU-Ortsverbände Postbauer-Heng und Pavelsbach besichtigten im Rahmen einer Radtour die Biogasanlage in Allershofen.

Die Teilnehmer unter der Führung von Bürgermeister Horst Kratzer und Stefan Riehl radelten über die neu sanierten Flurwege im Gemeindegebiet Berngau und vorbei an der Dorfhalle Mittelricht nach Allershofen. Albert Fiehl und seine Frau begrüßten die Teilnehmer und erklärten die Funktion der Vorzeigeanlage. Im Prinzip funktioniert eine Biogas-Anlage wie eine große Kuh, begann er die anschauliche Eräuterung.

Mit gehäckselter Biomasse, wie zum Beispiel Mais und weiteren Grünpflanzen, sowie Gülle wird die Anlage beschickt und nach der Fermentierung entstehen als Endprodukt das Methangas und auch Dünger, der auf den Feldern wieder ausgebracht wird. Die Gülle und Biomasse wird in mehreren Gärbehältern unter Sauerstoffausschluss von methanbildenden Bakterien zersetzt.

Das dabei entstehende brennbare Biogas treibt Motoren mit angebautem elektrischem Generator im Blockheizkraftwerk an und erzeugt so Strom und Wärme. Neben der Versorgung von Allershofen wird die erzeugte elektrische Energie in das öffentliche Stromnetz eingespeist und verkauft.
19.06.13


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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